03.06.2024

BLACK FALCON und SRS Team Sorg Rennsport sind Klassensieger bei durch Nebel verkürztem 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring

Porsche Endurance Trophy Nürburgring

  • Kaya/Piana/Scheerbarth/Stursberg von BLACK FALCON (#103) gewinnen die Cup 2-Klasse 

  • Vorjahressieger Eichenberg/Grosse/Grütter vom SRS Team Sorg Rennsport (#959) wiederholen Klassensieg in der Cup 3 

  • Nebel führt zu langer Unterbrechung und frühzeitigem Rennende

Nürburg. Die Cup 2-Klassensieger der ADAC Ravenol 24h Nürburgring 2024 heißen Mustafa Mehmet Kaya, Gabriele Piana, Tim Scheerbarth und Mike Stursberg von BLACK Falcon (#103).* In der Cup 3-Klasse konnten die Vorjahressieger Heiko Eichenberg, Fabio Grosse und Patrik Grütter vom SRS Team Sorg Rennsport (#959) ihren Erfolg wiederholen und gewannen von der Pole Position aus ihre Klasse.* Auftretender Nebel sorgte nach knapp siebeneinhalb Stunden Renndistanz lange Zeit für eine Rennunterbrechung. Sonntagmittag wurde das Feld für fünf Einführungsrunden wieder auf die Strecke geschickt, doch die schlechten Sichtverhältnisse ließen einen Restart nicht zu. Eine knappe Stunde vor Ablauf der Zeit wurde das Rennen abgewunken. Insgesamt gingen 20 Teilnehmer der Porsche Endurance Trophy Nürburgring bei dem Langstrecken-Klassiker an den Start – 14 Porsche 911 GT3 Cup (992) starteten in der Cup 2- und sechs Porsche 718 Cayman GT4 CS (982) in der Cup 3-Klasse. Das Rennen zählte nicht zur Wertung des Porsche-Markenpokals und wurde stattdessen mit einer Sonderwertung prämiert. 

Die Startaufstellung der beiden Klassen wurde über drei Qualifying Sessions mit insgesamt sechseinhalb Stunden Fahrtzeit auf der 25,378 Kilometer langen Kombination aus Nürburgring Grand-Prix Strecke und Nordschleife entschieden. In der Cup 2-Klasse waren Steve Jans, Tobias Müller, Noah Nagelsdiek und Morris Schuring vom BLACK FALCON Team 48 LOSCH (#148) mit einer Rundenzeit von 8:28,227 Minuten die Schnellsten. Den ersten Startplatz in der Cup 3-Klasse sicherten sich die späteren Klassensieger Heiko Eichenberg, Fabio Grosse und Patrik Grütter vom SRS Team Sorg Rennsport (#959) mit einer Zeit von 8:56,889 Minuten. 

Mischbedingungen fordern Strategen bei der Reifenwahl – Ten Voorde mit Parallelprogramm in Italien

Die ersten Rennstunden waren von wechselhaften Bedingungen geprägt und forderten die Strategen der Teams heraus. Einsetzender Regen im Verlauf der Einführungsrunde führte bereits zu ersten Reifenwechseln zu Beginn des Rennens. Dazu gehörten unter anderem auch die beiden Porsche 911 GT3 Cup (992) von BLACK FALCON. Beide Fahrzeuge konnten sich in den Mischbedingungen durch das Feld wieder nach vorne arbeiten bis mit einsetzender Dunkelheit Nebel über dem Nürburgring aufzog. Die schlechten Sichtbedingungen führten zu einer Rennunterbrechung um 23:22 Uhr, nach knapp siebeneinhalb Stunden Renndistanz. Erst um 13:30 Uhr wurde das Feld für fünf Einführungsrunden wieder auf die Strecke geschickt. Die weiterhin schlechten Sichtverhältnisse zwangen die Rennleitung jedoch dazu, das Rennen etwa eine Stunde vor Ablauf der Zeit abzuwinken. Kaya, Piana, Scheerbarth und Stursberg gewannen somit die Klasse vor Scherer Sport PHX (#116) mit Christer Jöns, Thomas Kiefer, Dylan Pereira und Larry Ten Voorde. Ten Voorde hatte an diesem Wochenende einen besonders intensiven Zeitplan. Der Niederländer pendelte zwischen dem Nürburgring und dem italienischen Imola, um neben dem 24-Stunden-Rennen auch die Rennen des Porsche Carrera Cup Italia bestreiten zu können. Das Podium der Cup 3-Klasse komplettierten Christopher Brück, Michele Di Martino und Moritz Oberheim von KKrämer Racing (#121). 

„Wir haben die Klasse gewonnen, das heißt wir sind zufrieden mit dem Ergebnis. Begeistert, wie das Rennen gelaufen ist, sind wir durch das Wetter natürlich nicht, aber da können wir nichts dafür. Ich glaube, wir haben trotzdem unseren Sieg verdient. Am Samstag waren wir mit Abstand die besten und haben beim Abbruch mit knapp fünf Minuten Vorsprung die Klasse angeführt. Am Ende wäre ich gerne noch etwas Vollgas gefahren, da mir Mischbedingungen sehr gut liegen. Wir freuen uns über den Sieg, aber es ist kein Sieg wie bei einem riesigen 24-Stunden-Rennen", fasst Gabriele Piana von der Startnummer 103 zusammen. 

Platz eins und zwei in der Cup 2 AM-Wertung gingen an das Team RPM Racing mit Philip Hamprecht, Patrick Huisman, Tracy Krohn und Niclas Jönsson mit der Startnummer 107 und Peter Bonk, Jang Han Choi, Milan Kodidek und Marco van Ramshorst mit der Startnummer 106. Auf Rang drei folgte KKrämer Racing (#112) mit Karsten Krämer, Fidel Leib, Jacob Riegel und Jan-Erik Slooten.

Eichenberg, Grosse und Grütter erneut Cup 3-Klassensieger mit SRS Team Sorg Rennsport

Erneut standen Heiko Eichenberg, Fabio Grosse und Patrik Grütter vom SRS Team Sorg Rennsport (#959) ganz oben auf dem Treppchen. Die Vorjahressieger der Cup 3-Klasse und Overall Champions der Porsche Endurance Trophy Nürburgring 2023 starteten das Rennen auf der Pole Position und führten zum Zeitpunkt der Rennunterbrechung vor Joshua Bednarski, Philip Miemois, Alec Udell und Niclas Wiedmann von W&S Motorsport (#962) sowie Alexander Fielenbach, Tommy Graberg, Oleksii Kikireshko und Rüdiger Schicht vom SRS Team Sorg Rennsport (#969). Die beiden als AM eingestuften Sorg-Caymans erzielten mit diesem Ergebnis Platz eins und zwei in der AM-Wertung vor Axel Duffner, Andreas Gabler, René Höber und Alexander Müller von W&S Motorsport (#961). 

„Wir sind mit der falschen Reifenwahl ins Rennen gegangen, konnten uns aber in die Nacht herein unter schwierigsten Bedingungen wieder vorkämpfen und die Führung wiederholen. Das Rennen haben wir dann in einem sehr anstrengenden Stint hinter dem Führungsfahrzeug abschließen können”, sagt Fabio Grosse und lacht, „aber für die Fans, die die Nacht über an der Strecke gewartet haben, war das glaube ich das Richtige. Auch wenn es keine 24 Stunden waren, freuen wir uns sehr über P1 und hoffen, in der NLS daran anknüpfen zu können.” 

Der nächste Wertungslauf der Porsche Endurance Trophy Nürburgring findet am 22. Juni statt. Die 69. ADAC Westfalenfahrt führt über eine Distanz von vier Stunden.

*provisorisches Ergebnis

Pressekontakt:

Jona Kläsener

Junior PR & Content Manager
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Emilia Schäfer

Referentin Unternehmenskommunikation
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